Systemkamera Test 2015

Die Systemkamera ist eine besondere Form der klassischen Kamera und stellt oft einen Zwischenschritt von kompakter Digitalkamera und DSLR dar. Sie werden dank der Vielzahl der Funktionen auch oft als zusätzliche Kamera genutzt, von Hobbyfotografen und Profis gleichermaßen, denn sie wirken unterstützend und können sich dank des Systems gut anbieten. Die Idee zur Systemkamera besteht im Wesentlichen aus den auswechselbaren Komponenten und kam schon in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts auf. Im Grunde waren sie bis 1950 öfter bei den Fotografen zu finden als Spiegelreflexkameras, gerieten aber dann für längere Zeit aus dem Rampenlicht.

Testgeräte im Überblick

Einsteiger

Platz 1
Platz 2
Platz 3
Canon EOS M
Samsung NX1000
Nikon 1 V2

Mittelklasse

Platz 1
Platz 2
Platz 3
980,37 €
Samsung NX300
Olympus Pen E-P5
Panasonic Lumix DMC-G5

Profi

Platz 1
Platz 2
Platz 3
Panasonic Lumix DMC-GX7
Sony NEX-7
Canon EOS 7D

 

Die Idee hinter der Systemkamera

Eine Systemkamera bietet für den Fotografen die Möglichkeit, Komponenten im gesamten System auszutauschen und dabei die vollwertige Kamera zu erhalten. Besonders wird hier auf die Wechselobjektive angesprochen, die sich bei einer Systemkamera genauso gut verwenden lassen wie bei DSLRs. Es finden sich verschiedene Formen dieses Types und Sie sollten dabei schauen, welches am Besten zum Vorhaben passt (da sie sich auch wesentlich im Preis unterscheiden):

  • CSC: Die Compact System Camera ist eine sehr kompakte Version. Sie eignet sich in jeder Form ansprechend für den Fotografen, der einen guten Allrounder nutzen will.
  • MILC: Mit einer mirrorless interchangeable lens camera findet sich eine Form, die immer beliebter wird. Hier kann das Wechselobjektiv bestechen. Zusätzlich ist sie spiegellos, was einen schmalen und leichten Bau ermöglicht.
  • EVIL: Diese Form, electronic viewfinder interchangeable lens camera, bietet nicht nur ein vorteilhaftes Wechselobjektiv, sondern auch einen elektronischen Sucher, der sich vor allem für Anfänger sehr gut anbietet.
  • DSLM: Mit einer digital single lens mirrorless ist eine Kamera gegeben, die der DSLR ähnelt, auch im Aufbau, hier aber auf den Spiegel verzichtet. Sie ist somit leichter für den Fotografen.
  • MSC: Die mirrorless system camera ist meist sehr klein und passt auch in jede Form von Handtasche und Rucksack.

Systemkameras im Vergleich zu anderen Kammeras

Lebensdauer und Vorteile

Spiegellose Kameras, die wie eine klassische Spiegelreflex aufgebaut sind, bilden den heutigen Großteil aller Systemkameras, da diese Form so sehr gerne genutzt wird und sich etabliert hat. Systemkamers bieten somit nicht nur eine äußerst langlebige Kamera, sondern auch eine vereinfachte Reinigung und Instandhaltung, da sie keinen Spiegel enthält, der gereinigt werden müsste. Das spart Zeit und beugt auch besonderen Fehlern im Bild vor, wenn die Spiegel aus irgendwelchen Gründen verschmutzt sind. Eine solche Kamera hat im Vergleich zur Spiegelreflexkamera noch einige weitere Vorteile, die sich interessant nutzen lassen und Fotografen, die schon jahrelang mit einer DSLR fotografieren, sind diesem System auch nicht abgeneigt.

Mehr Leistung für einen geringeren Preis

Für Anfänger und Hobbyfotografen bietet die Systemkamera vor allem einen großen Pluspunkt: Der Preis. Sie sind um Einiges günstiger, wenn die vergleichbare Leistung verlangt wird. Zusätzlich können Sie sich bei einem solchen Modell auch über eine große Platzersparnis freuen, die die DLSR nicht bietet. Statt der Spiegel wird hier ein hochwertiger Bildsensor genutzt, der an die Maße der Kamera ausgerichtet wird. Er ist meistens sehr groß um hier das Fehlen der Spiegel auszugleichen und wird in Größen von durchschnittlichen 17,3 x 13,0 und 23,5 x 15,6 Millimeter konzipiert, damit auch wirklich genügend Licht in den Pixeln aufgenommen werden kann. Dabei sind Größen von 16 MP kein Problem und die Pixeldichte beträgt bei einigen Modellen mehr als 4000 x 3000 Pixel und steht somit der klassischen DLSR in Nichts nach.

Bedienung und Qualität

Diese Power wird kombiniert mit dem Autofokus, der aufgrund des meist fehlenden Suchers vonnöten ist. Sie können sich bei den Systemkameras vor Allem auf eine handliche Bedienung freuen, denn die Grundeinstellungen sind direkt auf das Fotografieren eingestellt und sie lassen sich ebenso intuitiv bedienen wie eine Digitalkamera. Nutzen Sie einfach das Display und mit der Hilfe des Autofokus lässt es sich sehr einfach ermöglichen, ein wirklich hochwertiges Bild zu schießen, das auch mit einer Spiegelreflex möglich wäre. Gerade die Anfänger-Kameras können mehr bieten als gedacht, sind aber im Vergleich meist schwächer in der Darstellung, was an dem verbauten Sensor liegt.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

1. Die Objektive

Das Besondere an den ansprechenden Systemkameras ist die Vielzahl der Objektive, die hier verwendet werden können. Sie haben dabei die Auswahl zwischen den klassischen Weitwinkelobjektiven und allerlei Formen, die sich auf einen speziellen Zweck fokussieren, wie zum Beispiel die Portraitobjektive. Allrounder, Makroobjektive und Reiseobjektive, die leicht sind und sich somit ohne Probleme transportieren lassen, sind ebenfalls zu finden und können einfach auf das Bajonett der Kamera angebracht werden. Es finden sich für den Markt der Systemkameras immer mehr Objektive, die für besondere Projekte genutzt werden können. Nicht jedes Objektiv ist möglich für die Kamera, deswegen sollten sie unbedingt verglichen werden vor dem Kauf. Sonst kann es zu einer bösen Überraschung kommen, wenn das Objektiv nicht sitzt. Wer bei dieser Sache auf Nummer Sicher gehen will, sollte überlegen, einen Adapter zu besorgen, der sehr einfach an der Kamera angebracht wird. Er ermöglicht es auch, problemlos besondere Objektive mit der Kamera zu verbinden, die für einen bestimmten Zweck gebraucht werden. Egal, was Sie vorhaben, mit einer Systemkamera ist es immer möglich, diese Ideen umzusetzen und mit einer hochqualitativen Aufnahme zu ermöglichen.

2. Die Modellvielfalt

Für Sie, egal ob als Anfänger oder Profi, ist es sehr interessant ein passendes Modell zu finden, welches für die eigenen Ideen ausreichen kann und hier besonders gut wirkt. Viele bekannte Hersteller finden sich hier und können Ihnen ein ansprechendes Modell bieten, welches genutzt werden kann. Nicht nur die Ausstattung reicht hier von Einsteiger-Modellen bis hin zum Profi, sondern auch die Größe und vor allem Dicke des Gerätes ist hier entscheidend für den Zweck. Ein einfaches Beispiel sind hier die Systemkameras, die ohne ein wechselbares Objektiv auskommen. Sie bieten zwar nicht so viel Möglichkeiten in der Bearbeitung und Darstellung, können aber sehr gut auf Reisen genutzt werden, da sie dank der verringerten Maße immer passend in das Reisegepäck integriert werden können. Jedes Modell findet sich mit einer Vielfalt von kompatiblen Zubehör und kann hiermit erweitert werden. Das macht es einfach für den Fotografen oder Sie, diese Kameras perfekt zu nutzen und wirklich alles aus ihnen herauszuholen. Meist ist es sehr einfach, das passende Model zu finden, da der Markt für Systemkameras immer größer wird und sich für Sie besonders gut anbieten kann.